um Salto Mortale bei der Bewerbung Sachsens für das Welterbe-Projekt Montanregion Erzgebirge erklärt der kulturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Dr. Volker Külow:
Nach dem Waldschlösschenbrückendesaster scheint fünf vor Zwölf ein abermaliges gravierendes kulturpolitisches Versagen der Staatsregierung beim nächsten sächsischen UNESCOWelterbeprojekt durch einen bemerkenswerten Salto Mortale nunmehr abgewendet zu sein.
DIE LINKE begrüßt ausdrücklich den Sinneswandel im Kabinett, den wir mit unserem Antrag „Aufnahme der Montanregion Erzgebirge in das UNESCO-Welterbe unterstützen" (Landtags-Drucksache. 5/3036) und einer entsprechenden Anhörung am 4. April 2011 im Sächsischen Landtag offenkundig stark befördert haben, nachdem auch der innerparteiliche Druck aus der Region gegenüber der sächsischen CDU immer stärker wurde. Mit diesem erfreulichen Umdenken dürfte auch die offenkundige Belastung des bisher gutnachbarschaftlichen sächsischtschechischen Verhältnisses endlich beendet sein.
Die Fraktion DIE LINKE wird aber weiterhin genau darauf achten, ob die Unterstützung der Bewerbung der Staatsregierung zu einer wirklichen Herzensangelegenheit wird oder nur ein aus taktischen Erwägungen heraus formuliertes Lippenbekenntnis darstellt.