Wie von uns seit vielen Monaten vorhergesehen, wird die Umstrukturierung der Landesbühnen Sachsen auf dem Rücken ihrer Musiker ausgetragen. Mit den gestern angenommenen Eck¬punkten wurde ihnen vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst faktisch die Pistole auf die Brust gesetzt und ein Lohnverzicht von 25 Prozent abgenötigt. Darüber hin¬aus gibt es keinerlei Insolvenzschutz oder den von den Theatern zu Recht geforderten Perso-nalüberleitungsvertrag. Mit den Eckpunkten sind die Verhandlungen aber bekanntlich noch lan¬ge nicht am Ende, weil es viele offene Detailfragen gibt.
DIE LINKE hatte sich von Anfang gegen eine Fusion der beiden Orchester ausgesprochen und dies auch im Parlament gefordert (siehe Landtags-Drucksache 5/5549 „Landesbühnenorchester und Neue Elbland Philharmonie nicht fusionieren, sondern erhalten!“).